Sie sind hier: Ideen für Berlin / Gleich: Männer und Frauen /
Foto: B. Lange
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Auch wenn wir auf dem Weg zu völliger Gleichberechtigung von Frauen und Männern noch ein großes Stück zurückzulegen haben, sind wir in Berlin im Vergleich zu anderen Städten schon ziemlich weit.
Denn die Berlinerinnen sind mit ihrem Leben weit aus zufriedener als die Frauen im übrigen Bundesgebiet und auch zufriedener als die Berliner Männer. Sie haben die bessere Schulbildung. Mehr als die Hälfte der Schulabgängerinnen hat Abitur, über ein Drittel einen Hochschulabschluss. Berlinerinnen haben die meisten Arbeitsplätze. Sie sind seltener arbeitslos als die Männer. In Berlin arbeiten auch Mütter weitaus häufiger als im Bundesdurchschnitt. Denn wir haben hier eine sehr gute Infrastruktur in der Kinderbetreuung, die wir nicht nur verteidigen, sondern im Interesse der Eltern weiter ausbauen und flexibilisieren wollen.
Zu den größten Verliererinnen des Hartz-IV-Gesetzes gehören die Frauen. Viele von ihnen haben ihre eigenständige Existenz verloren. Wir haben in Berlin beschlossen, auch die sogenannten Nichtleistungsempfängerinnen und –empfängerin unsere arbeitsmarktpolitischen Programme einzubeziehen, auch ihnen wieder eine berufliche Perspektive zu eröffnen und Eigenständigkeit und Selbstbestimmung zu ermöglichen.
In den oberen Etagen des öffentlichen Dienstes und der öffentlichen Unternehmen haben wir die Zahl der Frauen sukzessive gesteigert. Den Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten der öffentlichen Unternehmen in meiner Zuständigkeit haben wir seit meinem Amtsantritt als Frauensenator von sechs auf 30 Prozent gesteigert! Das ist alles noch lange nicht genug, aber ein vernünftiger Anfang.