

Harald Wolf meinte nicht das überzeugende Auftreten der deutschen Nationalelf als er am Donnerstagabend in einer Rede den Stand der Dinge referierte. „Die Stimmung kippt, und zwar ins Positive, das ist eindeutig wahrnehmbar.“ Harald Wolf meint die Berliner Wirtschaft. Und René Gurka, als Chef der Berlin Partner oberster Akquisiteur der Stadt, legt noch einen drauf. „Image und Attraktivität Berlins im Ausland sind unglaublich gestiegen. Diesen Vorteil gilt es nun für die Wirtschaft zu nutzen.“ ![]()
Beim heutigen Gespräch von Wirtschaftssenator Harald Wolf mit Betriebsratsvorsit-zenden des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg und der Industriegewerkschaften zur Industriepolitik im Land Berlin wurde Bilanz gezogen. Einig waren sich die Beteiligten darin, dass der Industriestandort Berlin auf einem guten Weg ist. Insbesondere die Zahl der Beschäftigten in der Industrie entwickelt sich positiv: Im 1. Quartal 2008 stieg sie um 2,3 %. Gleichwohl muss der Industriestandort Berlin weiter gestärkt werden. Zu den verabredeten gemeinsamen Schritten gehört, dass Berlin sein in-dustriepolitisches Leitbild weiterentwickelt und Themen wie Innovation, Fachkräfte und Qualifizierung von den Akteuren gezielt angegangen werden. ![]()
Wir dürfen nie vergessen, welchen Preis diese tapferen Männer und Frauen im Kampf für ein besseres Deutschland gezahlt haben. Und das bedeutet: Wir dürfen nicht vergessen, dass uns Freiheit und Demokratie nicht in den Schoß fallen, sondern stets aufs neue verteidigt werden müssen – und zwar auch gegen jene braunen Horden gegen die sich die Männer und Frauen des 20. Juli erhoben.
Es gibt viele Möglichkeiten, das Vermächtnis des 20. Juli zu pflegen:
In der Familie, indem wir unsere Kinder zu mündigen und verantwortungsbewussten Menschen erziehen.
In der Schule, indem wir Jugendlichen das geistige Rüstzeug an die Hand geben, um unsere Gesellschaft zu verstehen, die individuellen Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und persönliche Verantwortung wahrzunehmen.
In der U-Bahn oder auf der Straße, indem wir gemeinsam einschreiten, wenn einem Menschen mit dunkler Hautfarbe oder einem Behinderten zugesetzt wird;
In der Politik, indem wir respektvoll mit den Grundrechten umgehen und uns immer wieder bewusst machen, dass die Bindung unseres Handelns an den Grundsatz der Menschenwürde und an das Recht den Kern dessen ausmacht, was die Bundesrepublik von der Gewaltherrschaft der Jahre 1933 bis 1945 unterscheidet.
Aus diesem Grund müssen wir das Gedenken des 20. Juli lebendig erhalten. ![]()