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Harald Wolf (Die Linke), Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen

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14.07.2008

Hartald Wolf zur Studie zur Gesundheitswirtschaft

Gesundheitswirtschaft - Garant für Beschäftigung und Wirtschaftswachstum in Berlin-Brandenburg

Die Studie „Clustermonitoring für die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg" des Lehrstuhls von Prof. Bert Rürup an der TU Darmstadt belegt die besondere Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Region mit eindrucksvollen Daten.

Von 2004 bis 2007 steigerte die Branche ihre Leistung um 8,4 Prozent auf rund 13,97 Mrd. Euro (Bruttowertschöpfung). Damit wuchs dieser Bereich deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft der Region (5,4 Prozent). Im selben Zeitraum wurden etwa 4400 Beschäftigte neu eingestellt. Die Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg zählte somit 2007 insgesamt 342.250 Erwerbstätige. Die Studie stellt fest: Auch in konjunkturell schwächeren Phasen sichert die Gesundheitswirtschaft Beschäftigung und Wachstum.

Im Jahr 2030 werden der Studie zufolge voraussichtlich 368.370 Erwerbstätige (+11 Prozent bzw. 26.120 Personen) rund 20,2 Milliarden Euro (+51,2 Prozent) erwirtschaften. Insgesamt, so die Studie, wird Berlin-Brandenburg wie kaum eine andere Region in Deutschland von der Dominanz der Gesundheitsversorgung profitieren. Die positive Entwicklung dieses Wirtschaftsbereichs wird bis 2030 - im Vergleich mit anderen Metropolenregionen – zu sehr hohen Wachstumsraten der Bruttowertschöpfung (BWS) und der Erwerbstätigen führen.

Harald Wolf, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin: „Die Berlin-Brandenburgische Gesundheitswirtschaft zeichnet sich durch überdurchschnittliche Wachstumsraten hinsichtlich der Bruttowertschöpfung und der Erwerbstätigen im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aus. Das Cluster Gesundheitswirtschaft gehört zu den Branchen, die in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen sind. Das ist für mich die Bestätigung für unsere Politik, die Förderung auf Cluster und Kompetenzfelder zu konzentrieren."

, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin: „Die Berlin-Brandenburgische Gesundheitswirtschaft zeichnet sich durch überdurchschnittliche Wachstumsraten hinsichtlich der Bruttowertschöpfung und der Erwerbstätigen im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aus. Das Cluster Gesundheitswirtschaft gehört zu den Branchen, die in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen sind. Das ist für mich die Bestätigung für unsere Politik, die Förderung auf Cluster und Kompetenzfelder zu konzentrieren."

Ulrich Junghanns, Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg, erklärte: "Die Life Sciences in Berlin-Brandenburg haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Markenzeichen der deutschen Hauptstadtregion entwickelt. Zu verdanken ist dies in hohem Maße der Qualität der Unternehmen, der hohen Dichte an Wissenschaft und Forschung sowie der engen Vernetzung – einerseits der Unternehmen untereinander, andererseits der Wirtschaft mit der Wissenschaft und - 2 -

Forschung. Ansiedlungserfolge wie jüngst das Unternehmen Human Bio Sciences in Luckenwalde unterstreichen die Bedeutung der für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg."

Für Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Stock, Sprecher des Netzwerks Gesundheitswirtschaft/ HealthCapital, ist das Thema Gesundheitswirtschaft eine große Chance und die gemeinsame Aufgabe beider Länder. „Die neuen Zahlen sind eindrucksvoll. Sie liegen deutlich über den Vergleichszahlen der Berliner und Brandenburger Gesamtwirtschaft und sogar über dem Wachstum der deutschen Gesundheitswirtschaft." Ein genauer Blick helfe zu differenzieren: „Für den ungebremst starken Beschäftigungsanstieg ist der Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens hauptverantwortlich. Der Zuwachs an Beschäftigung um fast 7 Prozent in drei Jahren ist bemerkenswert." Rasant entwickle sich vor allem das verarbeitende Gewerbe in unserer Region. Das sind Wachstumsraten die man sich auch außerhalb dieses Wirtschaftssektors wünscht. „Die guten Prognosen für die Gesundheitswirtschaft in unserer Region würden nicht zuletzt dann wahr", so Stock, wenn „wir bei den Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung mutig und großzügig voran gehen." Konkret belege dies das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Beispiel des biomedizinischen Campus Berlin-Buch. Von 2005 bis 2007 wurden dort 5 Prozent zusätzliche Stellen geschaffen. Die Einnahmen der ansässigen Unternehmen wuchsen von 417 Millionen auf 508 Millionen Euro. Der Umsatz konnte von 82.000 auf 92.000 Euro pro Erwerbstätigen gesteigert werden. „In Zukunftsinvestitionen ist jeder Euro besser angelegt als für einen wohlmeinenden, aber einfallslosen Schuldenabbau."

, Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg, erklärte: "Die Life Sciences in Berlin-Brandenburg haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Markenzeichen der deutschen Hauptstadtregion entwickelt. Zu verdanken ist dies in hohem Maße der Qualität der Unternehmen, der hohen Dichte an Wissenschaft und Forschung sowie der engen Vernetzung – einerseits der Unternehmen untereinander, andererseits der Wirtschaft mit der Wissenschaft und - 2 -

Forschung. Ansiedlungserfolge wie jüngst das Unternehmen Human Bio Sciences in Luckenwalde unterstreichen die Bedeutung der für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg."

Für Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Stock, Sprecher des Netzwerks Gesundheitswirtschaft/ HealthCapital, ist das Thema Gesundheitswirtschaft eine große Chance und die gemeinsame Aufgabe beider Länder. „Die neuen Zahlen sind eindrucksvoll. Sie liegen deutlich über den Vergleichszahlen der Berliner und Brandenburger Gesamtwirtschaft und sogar über dem Wachstum der deutschen Gesundheitswirtschaft." Ein genauer Blick helfe zu differenzieren: „Für den ungebremst starken Beschäftigungsanstieg ist der Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens hauptverantwortlich. Der Zuwachs an Beschäftigung um fast 7 Prozent in drei Jahren ist bemerkenswert." Rasant entwickle sich vor allem das verarbeitende Gewerbe in unserer Region. Das sind Wachstumsraten die man sich auch außerhalb dieses Wirtschaftssektors wünscht. „Die guten Prognosen für die Gesundheitswirtschaft in unserer Region würden nicht zuletzt dann wahr", so Stock, wenn „wir bei den Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung mutig und großzügig voran gehen." Konkret belege dies das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Beispiel des biomedizinischen Campus Berlin-Buch. Von 2005 bis 2007 wurden dort 5 Prozent zusätzliche Stellen geschaffen. Die Einnahmen der ansässigen Unternehmen wuchsen von 417 Millionen auf 508 Millionen Euro. Der Umsatz konnte von 82.000 auf 92.000 Euro pro Erwerbstätigen gesteigert werden. „In Zukunftsinvestitionen ist jeder Euro besser angelegt als für einen wohlmeinenden, aber einfallslosen Schuldenabbau."

Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Stock, Sprecher des Netzwerks Gesundheitswirtschaft/ HealthCapital, ist das Thema Gesundheitswirtschaft eine große Chance und die gemeinsame Aufgabe beider Länder. „Die neuen Zahlen sind eindrucksvoll. Sie liegen deutlich über den Vergleichszahlen der Berliner und Brandenburger Gesamtwirtschaft und sogar über dem Wachstum der deutschen Gesundheitswirtschaft." Ein genauer Blick helfe zu differenzieren: „Für den ungebremst starken Beschäftigungsanstieg ist der Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens hauptverantwortlich. Der Zuwachs an Beschäftigung um fast 7 Prozent in drei Jahren ist bemerkenswert." Rasant entwickle sich vor allem das verarbeitende Gewerbe in unserer Region. Das sind Wachstumsraten die man sich auch außerhalb dieses Wirtschaftssektors wünscht. „Die guten Prognosen für die Gesundheitswirtschaft in unserer Region würden nicht zuletzt dann wahr", so Stock, wenn „wir bei den Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung mutig und großzügig voran gehen." Konkret belege dies das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Beispiel des biomedizinischen Campus Berlin-Buch. Von 2005 bis 2007 wurden dort 5 Prozent zusätzliche Stellen geschaffen. Die Einnahmen der ansässigen Unternehmen wuchsen von 417 Millionen auf 508 Millionen Euro. Der Umsatz konnte von 82.000 auf 92.000 Euro pro Erwerbstätigen gesteigert werden. „In Zukunftsinvestitionen ist jeder Euro besser angelegt als für einen wohlmeinenden, aber einfallslosen Schuldenabbau."

IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder betonte die Bedeutung des Verarbeitenden Gewerbes in der Branche Gesundheitswirtschaft. Die Health Care Industry sei hochinnovativ und das wirtschaftliche Zugpferd der Branche. Die Bruttowertschöpfung der Medizintechnik legte von 2004 bis 2007 um 31,9 Prozent zu, die der Pharmaindustrie sogar um 39,3 Prozent. Eder: „Mit ihrem Bedarf an hochqualifizierten Arbeitsplätzen hat die traditionell forschungsorientierte Health Care Industry zudem die besten Voraussetzungen in der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg. In der deutschlandweiten Betrachtung ist für die Region aber noch ‚Platz nach oben’. Denn derzeit erwirtschaft die Health Care Industry nur vier Prozent des gesamtdeutschen Volumens." Um die Potentiale ausschöpfen zu können, forderte der IHK-Hauptgeschäftsführer daher eine Konzentration der Wirtschaftspolitik: „Für die Gesundheitswirtschaft brauchen wir eine starke und nachhaltige Organisation". Eder schlug die Gründung einer Health Capital Gesellschaft vor, die die gesundheitsbezogenen Innovations- und Kompetenzstrategien von Berlin und Brandenburg zu einem stimmigen Gesamtbild bündelt.

Die Studie „Clustermonitoring für die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg" wurde vom Netzwerk Gesundheitswirtschaft /HealthCapital Berlin-Brandenburg in Auftrag gegeben.

Weitere Informationen zum Netzwerk Gesundheitswirtschaft/HealthCapital Berlin-Brandenburg und die komplette Studie erhalten Sie unter www.healthcapital.de

betonte die Bedeutung des Verarbeitenden Gewerbes in der Branche Gesundheitswirtschaft. Die Health Care Industry sei hochinnovativ und das wirtschaftliche Zugpferd der Branche. Die Bruttowertschöpfung der Medizintechnik legte von 2004 bis 2007 um 31,9 Prozent zu, die der Pharmaindustrie sogar um 39,3 Prozent. Eder: „Mit ihrem Bedarf an hochqualifizierten Arbeitsplätzen hat die traditionell forschungsorientierte Health Care Industry zudem die besten Voraussetzungen in der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg. In der deutschlandweiten Betrachtung ist für die Region aber noch ‚Platz nach oben’. Denn derzeit erwirtschaft die Health Care Industry nur vier Prozent des gesamtdeutschen Volumens." Um die Potentiale ausschöpfen zu können, forderte der IHK-Hauptgeschäftsführer daher eine Konzentration der Wirtschaftspolitik: „Für die Gesundheitswirtschaft brauchen wir eine starke und nachhaltige Organisation". Eder schlug die Gründung einer Health Capital Gesellschaft vor, die die gesundheitsbezogenen Innovations- und Kompetenzstrategien von Berlin und Brandenburg zu einem stimmigen Gesamtbild bündelt.

Die Studie „Clustermonitoring für die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg" wurde vom Netzwerk Gesundheitswirtschaft /HealthCapital Berlin-Brandenburg in Auftrag gegeben.

Weitere Informationen zum Netzwerk Gesundheitswirtschaft/HealthCapital Berlin-Brandenburg und die komplette Studie erhalten Sie unter www.healthcapital.de

Gesundheitswirtschaft /HealthCapital Berlin-Brandenburg in Auftrag gegeben.

Weitere Informationen zum Netzwerk Gesundheitswirtschaft/HealthCapital Berlin-Brandenburg und die komplette Studie erhalten Sie unter www.healthcapital.de

Gesundheitswirtschaft/HealthCapital Berlin-Brandenburg und die komplette Studie erhalten Sie unter www.healthcapital.de







Die Linke

Harald Wolf ist Spitzenkadidat der Linken Berlin zur Wahl zum Abgeordnetenhaus 2006 sowie Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen in Berlin.
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