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Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) hat gesetzliche Regelungen gegen die Zunahme der Zeitarbeit gefordert. Zeitarbeitsjobs dürften reguläre Arbeitsplätze nicht verdrängen. Unternehmen sollten Zeitarbeiter nicht als Stammbelegschaft beschäftigen, sondern einstellen, wenn Aufträge sonst nicht bearbeitet werden könnten. Es sei "indiskutabel", wenn 35 Prozent der Beschäftigten einer Firma Zeitarbeiter seien.
Auch die unterschiedliche Bezahlung von regulär Beschäftigten und Leiharbeitern sei nicht hinzunehmen. Laut Wolf ist etwa die Hälfte der neuen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Berlin bei Zeitarbeitsfirmen entstanden. dpa