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Berlin (dpa/bb) - Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) hat gesetzliche Regelungen gegen die deutliche Zunahme der Zeitarbeit gefordert. Zeitarbeitsjobs dürften reguläre Arbeitsplätze nicht ersetzen oder verdrängen, sagte Wolf am Mittwoch. Unternehmen sollten Zeitarbeiter nicht als Stammbelegschaft beschäftigen, sondern dann einstellen, wenn Aufträge sonst nicht bearbeitet werden könnten. Es sei «indiskutabel», wenn 35 Prozent der Beschäftigten in einer Firma Zeitarbeiter seien.
Auch die unterschiedliche Bezahlung von regulär Beschäftigten und Leiharbeitern könne nicht hingenommen werden, betonte der Senator.
Auf Bundesebene müsse es entsprechende Gesetzesänderungen geben. Laut Wolf sind etwa die Hälfte der neuen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Berlin in der letzten Zeit bei Zeitarbeitsfirmen entstanden.
(Quelle: dpa ar yybb n1 iy, 061340 Feb 08)