

Beim heutigen Gespräch von Wirtschaftssenator Harald Wolf mit Betriebsratsvorsit-zenden des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg und der Industriegewerkschaften zur Industriepolitik im Land Berlin wurde Bilanz gezogen. Einig waren sich die Beteiligten darin, dass der Industriestandort Berlin auf einem guten Weg ist. Insbesondere die Zahl der Beschäftigten in der Industrie entwickelt sich positiv: Im 1. Quartal 2008 stieg sie um 2,3 %. Gleichwohl muss der Industriestandort Berlin weiter gestärkt werden. Zu den verabredeten gemeinsamen Schritten gehört, dass Berlin sein in-dustriepolitisches Leitbild weiterentwickelt und Themen wie Innovation, Fachkräfte und Qualifizierung von den Akteuren gezielt angegangen werden. ![]()
Wir dürfen nie vergessen, welchen Preis diese tapferen Männer und Frauen im Kampf für ein besseres Deutschland gezahlt haben. Und das bedeutet: Wir dürfen nicht vergessen, dass uns Freiheit und Demokratie nicht in den Schoß fallen, sondern stets aufs neue verteidigt werden müssen – und zwar auch gegen jene braunen Horden gegen die sich die Männer und Frauen des 20. Juli erhoben.
Es gibt viele Möglichkeiten, das Vermächtnis des 20. Juli zu pflegen:
In der Familie, indem wir unsere Kinder zu mündigen und verantwortungsbewussten Menschen erziehen.
In der Schule, indem wir Jugendlichen das geistige Rüstzeug an die Hand geben, um unsere Gesellschaft zu verstehen, die individuellen Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und persönliche Verantwortung wahrzunehmen.
In der U-Bahn oder auf der Straße, indem wir gemeinsam einschreiten, wenn einem Menschen mit dunkler Hautfarbe oder einem Behinderten zugesetzt wird;
In der Politik, indem wir respektvoll mit den Grundrechten umgehen und uns immer wieder bewusst machen, dass die Bindung unseres Handelns an den Grundsatz der Menschenwürde und an das Recht den Kern dessen ausmacht, was die Bundesrepublik von der Gewaltherrschaft der Jahre 1933 bis 1945 unterscheidet.
Aus diesem Grund müssen wir das Gedenken des 20. Juli lebendig erhalten. ![]()
„Die Berliner Wirtschaft wächst weiter und setzt ihren Konsolidierungsprozess fort. Das heißt nicht, dass wir über den Berg sind. Wir arbeiten wei-ter intensiv daran, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern, um auch Un-ternehmen, die in eine schwierige Lage geraten sind, unterstützen zu können. Dass die In-dustrie die Aufträge 2007 stärker als im Bundesdurchschnitt steigern konnte und sogar wie-der zusätzliche Arbeitsplätze schafft, steht beispielhaft für die Leistungsfähigkeit Berliner Unternehmen. 2008 wird sich das Wachstum in der Hauptstadt fortsetzen, allerdings mit ei-nem moderateren Tempo. Ich erwarte für das laufende Jahr eine Zunahme des realen Brut-toinlandsprodukts in Berlin in Höhe von etwa 1,3 %.“ ![]()